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Erstellt am 02.10.2018

Extrait de la vidéo explicative de l'arrêté fédéral sur les voies cyclables (Source: DETEC) Extrait de la vidéo explicative de l'arrêté fédéral sur les voies cyclables (Source: DETEC)

Für eine umweltverträgliche Raumnutzung sind jene Verkehrsformen zu bevorzugen, die geeignet sind, um Verkehr, Lärm, Luftverschmutzung und Bodenverbrauch zu reduzieren. Separate Fahrspuren für den öffentlichen Verkehr finden bereits verbreitet Anwendung. Auf lokaler und nationaler Ebene bestehen auch Ideen, reservierte Fahrspuren für Velos und Carpooling vorzusehen. Seit 1. Oktober 2018 testet die Agglomeration Genf am Grenzübergang Thônex-Vallard eine reservierte Fahrspur, die Fahrzeugen mit mindestens zwei Personen vorbehalten ist. Neben dem Anreiz der Bevorzugung gegenüber anderen Fahrzeugen, erhalten die Fahrzeuglenkenden bei Anmeldung auf den Mitfahrplattformen klaxit und mov’ici ab zwei geteilten Fahrten pro Monat auf dem Netz der Strassenbetreiberin ATMB eine Gutschrift von 5 Euro an die Maut. Diese kombinierten Massnahmen werden bis März 2019 getestet.

Dagegen sieht der Kanton Genf für die ausgewählten Busspuren, die zur Verstetigung des Verkehrs für Velos und Mofas geöffnet waren, wieder die alleinige Benützung durch den öffentlichen Verkehr vor. Diese Abkehr von der geteilten Nutzung beschloss der Kanton Genf wegen der Zunahme an Geschwindigkeitsübertretungen auf den Streckenabschnitten, der negativen Beeinflussung der gefahrenen Geschwindigkeit der Busse und einer Verschlechterung der Verkehrssicherheit für die Velofahrenden. Im Gegenzug bekräftigte die Regierung ihren Willen, das „Gesetz für eine ausgeglichene und kohärente Mobilität“ anzuwenden und im Stadtzentrum den Fokus auf den ÖV sowie den Fuss- und Veloverkehr zu setzen.

In der nationalen Abstimmung vom 23. September haben die Stimmberechtigten den Gegenvorschlag zur Velo-Initiative angenommen und damit den Veloverkehr und die Schaffung eines schweizweiten Velowegnetzes, analog der Fuss- und Wanderwege, in der Verfassung verankert. Der Bund muss nun ein Umsetzungsgesetz ausarbeiten und darin Standards und Empfehlungen zu den Velowegnetzen unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen festschreiben. Bezüglich Velowegen hat zudem das ITF kürzlich ein Diskussionspapier zur „sanften“ baulichen Abgrenzung von Velowegen veröffentlicht und damit neben der Reduktion und Priorisierung der Verkehrsflüsse eine weitere Massnahme vorgeschlagen, um Velofahrende in Städten besser zu schützen.

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