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Empfehlungen zur Zählung des Fussverkehrs

Erstellt am 04.05.2022

Neue permanente Fussgängerzählstelle auf der Seebrücke in Luzern (Foto: Daniel Sauter) Neue permanente Fussgängerzählstelle auf der Seebrücke in Luzern (Foto: Daniel Sauter)

Die Erhöhung des Modalsplit-Anteils des Zufussgehens gehört zu den anerkannten Zielsetzungen zur Etablierung eines nachhaltigen Verkehrssystems. Um Aussagen über den Modalsplit und seine Veränderungen machen zu können, sind quantitative Angaben über das Fussgängeraufkommen nötig, die unter anderem durch Zählungen ermittelt werden können. In der Forschungsarbeit SVI 2017/009 wurden verschiedene Technologien für Zählungen des Fussverkehrs getestet. Weiter wurden mit Daten von Dauerzählstellen und dem Mikrozensus «Mobilität und Verkehr» Typenganglinien und Hochrechnungsfaktoren berechnet. Die Hochrechnungsfaktoren können genutzt werden, um einfach und günstig von kurzzeitigen Fussgängerzählungen auf Tageswerte zu schliessen.

Profil & Eckdaten

zugeordnete Tags/Schlagwörter

  • Pendler
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Jährliche Betriebskosten

  • gering (bis Fr. 5'000.-)
0 5'000 20'000
  • gering (bis Fr. 5'000.-)

Investitionskosten

  • gering (bis Fr. 10'000.-)
  • mittel (bis Fr. 50'000.-)
0 10'000 50'000
  • gering (bis Fr. 10'000.-)
  • mittel (bis Fr. 50'000.-)

Raumtyp

  • Zentrum / Stadt
  • Agglomeration
  • Ländlich / Dorf

Gemeindegrösse

  • < 5'000 Einwohner
  • 5'000 - 10'000 Einwohner
  • 10'000 - 20'000 Einwohner
  • > 20'000 Einwohner

Beispiel

Stadt Luzern

Zählungen des Fussverkehrs sollen in Zukunft genauso selbstverständlich zu den Aufgaben von Städten und Gemeinden gehören wie Zählungen des motorisierten Individualverkehrs (MIV), des öffentlichen Verkehrs (ÖV) und des Veloverkehrs. In der Stadt Luzern wurden an drei Standorten Messungen durchgeführt: auf der Seebrücke sowie am Schwanenplatz und Löwenplatz. Dabei kamen Lasergeräte, Infrarotkameras und 3D-Stereo-Kameras zum Einsatz. Die Zählungen fanden eine Woche nach dem Ende der Sommerferien 2019 während 3½ Wochen statt. Ziel der Piloterhebungen in Luzern war es, ein geeignetes System für permanente Zählungen an stark frequentierten Fussverkehrsabschnitten zu evaluieren. Die Stadt Luzern hat im Anschluss an die Versuchszählungen zwei Lasergeräte für die permanente Zählung des Fussverkehrs auf beiden Trottoirs der Seebrücke angeschafft.

Standorte der Zählgeräte für die Piloterhebung in Luzern (Grafik: SVI-Forschungsbericht) Standorte der Zählgeräte für die Piloterhebung in Luzern (Grafik: SVI-Forschungsbericht)

Beschreibung

Hintergrund

Der Mikrozensus Mobilität und Verkehr, der alle fünf Jahre durchgeführt wird, liefert zwar statistische Informationen über das Verkehrsverhalten der Schweizer Bevölkerung, also auch zum Zufussgehen und zum Velofahren in der Schweiz. Um das Fussgängeraufkommen an einem Ort bestimmen zu können, sind jedoch Zählungen nötig, wie sie für den MIV und ÖV routinemässig und permanent durchgeführt werden.

Die Stadt Luzern muss ihre Verkehrsinfrastrukturen nicht nur auf das Mobilitätsverhalten der Stadtbewohner:innen ausrichten, sondern auch die Bewegungen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher mitberücksichtigen, die in der Altstadt und am See zu Fuss unterwegs sind. Um ihre Mobilitätspolitik weiterentwickeln zu können, entschied sich die Stadt deshalb, für den Fussverkehr quantitative Daten zu erheben.

Bis anhin fehlten schweizweit zuverlässige Angaben über geeignete Technologien zur automatischen Erfassung des Fussverkehrs, insbesondere in komplexeren Umgebungen. Ebenfalls fehlten bisher Ganglinientypen und Hochrechnungsfaktoren auf der Basis von Kurzzeitzählungen, um die Werte für den durchschnittlichen täglichen Verkehr (DTV) und durchschnittlichen Werktagsverkehr (DWV) hochzurechnen. Solche wurden im Rahmen der SVI Forschung 2018/009 erarbeitet.

Standortorte der Fussverkehrszählungen (Bild: SVI-Forschungsbericht) Standortorte der Fussverkehrszählungen (Bild: SVI-Forschungsbericht)

An den oben genannten Standorten in Luzern wurden drei Zählsysteme auf ihre Eignung hin getestet. Dies in Ergänzung zu weiteren Piloterhebungen in Basel, Brugg, Olten, Solothurn, Winterthur und Zürich. Dabei stand überall die Praxistauglichkeit der Systeme und deren Eignung für bestimmte Fragestellungen im Zentrum.

Angebot

Die bestehenden Technologien eignen sich nicht unbedingt für alle Fragestellungen. Durch die technische Entwicklung ändert sich das Angebot laufend. Folgende Zählarten wurden im Forschungsprojekt getestet.

  • Bei der manuellen Erhebung erhebt das Zählpersonal die Frequenzen direkt vor Ort, mit Formularen, Handzähler und Uhr. Diese Werte können mit Hilfen der Ganglinien-Typen auf den DTV und den DWV hochgerechnet werden. Am besten eignen sich Zählungen abends zwischen 16.00 und 18.00 Uhr.
  • Bei der manuellen Auswertung von Videodaten, werden die Videos auf ein Speichermedium aufgenommen. Eine Fachperson sichtet danach das Material und zählt anhand der Aufzeichnung.
  • Beim automatisierten Auswerten von Videodaten werden Videos auf ein Speichermedium aufgenommen. Nachträglich werden diese Daten in einem Rechenzentrum ausgewertet. Diese Methode ist sowohl mit Videoaufnahmen im optischen Bereich wie auch mit solchen im Infrarotbereich möglich.
  • Kameras mit integrierter Auswertung sind Videokameras, die die Bilder direkt auswerten und das Videomaterial nicht speichern.
  • Der stereooptische Sensor ist eine 3D-Kamera mit zwei Linsen. Dadurch kann automatisiert ein 3D-Bild ausgewertet werden. Dies erhöht die Zählgenauigkeit.
  • Der pyroelektrische oder Passiv-Infrarot-Sensor erfasst Wärmeveränderungen in der Umgebung. Damit können sich bewegende Objekte erfasst werden, da fast immer ein Temperaturunterschied zur Umgebung besteht.
  • Der Laserscanner erfasst mit einem Laserstrahl im Infrarotbereich die Umrisse der Objekte, die den Laserscanner passieren. Anhand der Muster der Umrisse werden unterschiedliche Objekte erkannt und gezählt.
  • Das Bluetooth- und WiFi-Tracking erkennt Smartphones, Tablets, Smartwatches in der Umgebung anhand der gerätespezifischen Mac-Adresse. Ähnlich wie bei der Nummernschilderfassung können so Beziehungen zwischen unterschiedlichen Zählstandorten erfasst werden.

Erfahrungen

Einsatzbereich der verschiedenen Zähltechnologien nach Erhebungsdauer (Grafik: SVI-Forschungsbericht) Einsatzbereich der verschiedenen Zähltechnologien nach Erhebungsdauer (Grafik: SVI-Forschungsbericht)

Die Auswertung der sieben Piloterhebungen hat ergeben, dass es weniger die Aufgabenstellungen sind, welche die Wahl der einzusetzenden Technologie beeinflussen. Massgebend ist vielmehr die Erhebungsdauer und der damit verbundene Datenbedarf:

  • Bei kurzen Erhebungen (2 – 12 Stunden) stehen manuelle Zählungen vor Ort sowie das manuelle oder automatisierte Auswerten von Videodaten im Vordergrund. Der zeitliche Aufwand für die Installation und die Kalibration anderer Technologien übersteigt oft den Zeitaufwand für die manuelle Zählung.
  • Bei Zählungen mit einer mittleren Erhebungsdauer (1 - 14 Tage) lohnt sich der Aufwand zur Installation von automatisierten Zählgeräten (pyroelektrischer Sensor, Kamera mit integrierter Auswertung, Laserscanner, Bluetooth/WiFi-Sensoren), welche über die gesamte Erhebungsdauer mit Batterie betrieben werden können.
  • Für eine längere Erhebungsdauer von einem Jahr oder mehr eignen sich alle Technologien mit einer automatischen Auswertung der Daten im Sensor. Die Technologien sollten ans Stromnetz angeschlossen werden können.

Für die Erarbeitung von Typenganglinien und Hochrechnungsfaktoren wurde eine detaillierte Analyse der Daten des Mikrozensus «Mobilität und Verkehr» und von Zählungen durchgeführt. Die erstmals vorgenommene detaillierte Analyse der Tagesgänge des Fussverkehrs auf Basis des Mikrozensus zeigt, dass die grössten Unterschiede der Tagesganglinien bei den verschiedenen Altersgruppen und Wegzwecken auftreten. Zwischen den Urbanisierungsgraden (Stadt, Agglomeration, Land) und den Sprachregionen sind die Unterschiede hingegen relativ klein. Nur der italienischsprachige Teil der Schweiz und der ländliche Raum weisen je nach Wegzweck leicht andere Charakteristika auf.

Die Analyse der Daten von Dauerzählstellen aus dem Kanton Basel-Stadt und den Städten Zürich, Biel und St.Gallen zeigt, dass sich die Ganglinienmuster über den Tag, über die Woche und das Jahr in 6 verschiedene Typen einteilen lassen. Die Resultate der Auswertungen gelten in erster Linie für grössere Städte in der Deutschschweiz und hier am ehesten für zentrumsnahe Gebiete. In der italienischen Schweiz sowie in Agglomerations- und Landgemeinden liegen keine permanenten Fussverkehrszählungen vor, weshalb für diese Gebiete die Datengrundlagen für definitive und zuverlässige Aussagen fehlen. Für alle 6 Typen wurden in einem nächsten Arbeitsschritt Hochrechnungsfaktoren errechnet. Die Analyse zeigt, dass sich die hergeleiteten Faktoren gut eignen, um die Werte von Kurzzeitzählungen auf den Tagesverkehr sowie mittels Korrektur des Wochentags und Monats auf einen DTV und DWV hochzurechnen.

Wirkung

Umwelt und Energie

Die bessere Kenntnis über das Fussverkehrsaufkommen und die Fussverkehrsströme zeigt die grosse Bedeutung des Fussverkehrs im städtischen Kontext. Die Zahlen ermöglichen einen Vergleich mit anderen Verkehrsträgern im gleichen Untersuchungsgebiet. Damit liegen plausible Grundlagen vor, die nahe legen, dass künftig mehr finanzielle Mittel für Fussverkehrsinfrastrukturen zur Verfügung gestellt werden müssen. Damit können die Verlagerungsziele hin zu einer nachhaltigen Mobilität unterstützt und die Umwelt- und Energiebilanz des Verkehrs verbessert werden (Reduktion der Luft- und Lärmbelastung, sparsamerer Verbrauch der knappen Boden- und Energieressourcen).

Gesellschaft

Bewegungsmangel und Übergewicht sind ein Problem für die Volksgesundheit und führen zu hohen Gesundheitskosten. Die Förderung des Zufussgehens ist ein vergleichsweise einfaches, effektives und billiges Instrument, um die Bevölkerung zu mehr Alltagsbewegung zu animieren. Die Verbesserung der Fussverkehrsinfrastrukturen und die Unterstützung von Kommunikationskampagnen leisten einen zusätzlichen Beitrag, damit die Bevölkerung häufiger und mehr zu Fuss unterwegs ist. Fussgängerzählungen sind eine wichtige Voraussetzung zur Stärkung all dieser Fördermassnahmen, unterstreichen sie doch die quantitative Bedeutung des Gehens und liefern Argumente, um das Gehen auf die politische Agenda zu setzen. Bisher waren Fussgängerzählungen sehr zeit- und geldintensiv, durch diese neue Erhebungsmethoden, insbesondere durch die Option der Hochrechnung von Kurzzeiterhebungen, ist dies sehr viel einfacher.

Die Kommunikation der Ergebnisse hilft zudem, die Bevölkerung für Fragen des Mobilitätsverhaltens und der notwendigen Verkehrsverlagerungen zu sensibilisieren. Wenn sich die Behörden um die Bedingungen des Fussverkehrs in der Stadt kümmern, kann der Bevölkerung glaubhaft vor Augen geführt werden, dass dem Gehen gesellschaftlich auch genügend Wert zugemessen wird. Dank der einfachen Anwendung von Zählungen des Fussverkehrs und dank der neuen Hochrechnungsfaktoren kann plausibel aufgezeigt werden, dass es z.B. Sinn macht, entlang viel benutzter Strassenabschnitte die Fussverkehrsinfrastrukturen auszubauen.

Wirtschaft

Werden alle Strecken betrachtet, die problemlos zu Fuss oder in Kombination mit anderen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden können, weist das Zufussgehen ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis auf. Vor allem im Distanzbereich bis 2 km ist der Fussverkehr gegenüber anderen Fortbewegungsarten wirtschaftlich konkurrenzfähig, und es sollten entsprechende Verkehrsverlagerungen angestrebt werden. In Fussgängerzählungen zu investieren, die im Nachgang eine Verbesserung der Bedingungen für den Fussverkehr bewirken, bedeutet deshalb in einer Langfristperspektive Einsparungen zu generieren.

Kostengünstige Zählmethoden des Fussverkehrs sind wichtige Grundlagen. Wenn Zahlen zum Fussverkehrsaufkommen und -verhalten vorliegen, können dank quantitativ abgestützten Aussagen besser Projektfinanzierungen zugunsten des Fussverkehrs ausgelöst werden. Die Gemeinden haben es inzwischen selber in der Hand, zuverlässige, einfache und kostengünstige Zählungen durchzuführen, die dank der Hochrechnungsfaktoren erst noch eine relativ kurze Erhebungsdauer benötigen.

Zudem trägt die Förderung des Fussverkehrs zu einer Reduktion der volkswirtschaftlichen Kosten im Gesundheitsbereich und damit zu einer Entlastung der öffentlichen Finanzen bei.

Werkzeugkasten

Vorgehen

Bei der Durchführung von Fussgängerzählungen sind folgende Schritte zu beachten:

  1. Fragestellungen aus der Praxis als Ausgangspunkt:
    Betrachtungsebene Netz: Repräsentative Zählstellenauswahl (Zählkonzept) für ein Monitoring oder grossräumige Wegbeziehungen.
    Betrachtungsebene Fläche: Lineare Fussverkehrsströme: Fussgängerzonen, Trottoirs, Wege oder Mischfläche für den Fuss- und Veloverkehr
    Betrachtungsebene Querungen: Mit oder ohne Mittelinsel, komplexe Knoten und Fussverkehrsbereiche oder Schnittstellen mit öffentlichem Verkehr: Haltestellen und Bahnhöfe
  2. Wahl der geeigneten Zeitperiode / Ablauf der Zählung:
    Das Fussverkehrsaufkommen kann im Jahresverlauf variieren. Dabei ist es wichtig ausserhalb der Schulferien zu zählen und den Einfluss von allfälligen Grossveranstaltungen auszuschliessen. Die Stadt Luzern startete beispielsweise mit ihren Zählungen des Fussverkehrs eine Woche nach dem Ende der Sommerschulferien, also in einer Zeit ohne grössere Veranstaltungen.
    Bei manuellen Kurzzeitzählungen sind die Ganglinientypen zu beachten und die geeignetste Erhebungszeit für eine Hochrechnung zu wählen (in den meisten Fällen zwischen 16:00-18:00).
  3. Wahl des Zählmethode und des Zahlgeräts:
    manuell oder automatisch
  4. Wahl der Zählstandorte:
    grossräumig oder kleinräumig.
    Die Montagemöglichkeiten von Zählgeräten müssen beachtet werden.
  5. Kalibrierung der Messgeräte und Kontrolle der zuverlässigen Zählweise. Dabei wird eine manuelle Zählung vorgenommen.
  6. Datenanalyse und -interpretation, Kommunikation.
  7. Projektbegleitung: Die Abwicklung und die Analyse der Zählungen wurden in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Büro Urban Mobility Research sowie Fussverkehr Schweiz und Pestalozzi & Stäheli GmbH durchgeführt.  

Finanzierung

Das SVI-Forschungsprojekt wurde durch das Bundesamt für Strassen ASTRA finanziert. Die Piloterhebungen wurden hauptsächlich von den Standortgemeinden getragen. So kam beispielsweise das Tiefbaumt der Stadt Luzern für die Fussverkehrszählungen Seebrücke, Schwanen- und Löwenplatz auf und entschloss aufgrund der positiven Erfahrungen zum Kauf von Lasergeräten.

Die Kosten von Fussgängerzählungen hängen stark von der Anzahl der Zähllinien und der Erhebungsdauer ab. Dank Typenganglinien und Hochrechnungsfaktoren, ist es nun möglich, mit günstigen Erhebungen Aussagen zum Fussverkehrsaufkommen zu machen.

Marketing

Die Resultate der Piloterhebungen veranschaulichen, dass Fussgängerzählungen mit technischen Hilfsmitteln einfach, effektiv und günstig durchgeführt werden können. Dank der Hochrechnungsfaktoren reicht bereits eine kurze Erhebungsdauer, um schlüssige Informationen zum Fussverkehrsaufkommen zu erhalten. Temporäre oder permanente Zählungen veranschaulichen neben dem Aufkommen auch die Entwicklung des Fussverkehrs und unterstützen so politische Entscheidungsträger bei der Begründung der Fussverkehrsförderung. Da das Zufussgehen die offensichtlich nachhaltigste Fortbewegungsart ist, geht es um die Frage, wie weitere Personen dazu bewegt werden können, sich öfter zu Fuss fortzubewegen.

In Luzern sind die meisten Besucherinnen und Besucher im Innenstadtbereich zu Fuss unterwegs. Die Resultate der Zählungen zeigen die Bedeutung der vielen Touristengruppen und unterstreichen damit auch den besonderen Status von Luzern als Tourismusstadt. Daten und Beobachtungen über den Fussverkehr geben wichtige Hinweise für betriebliche Verbesserungsmöglichkeiten und für Optimierungen hinsichtlich der Gestaltung der Strassenräume, attraktiver Aufenthaltsbereiche und sicherer Querungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen

Weiterführende Links

Dokumente auf Deutsch

Kontaktadressen

Fussverkehr Schweiz
Dominik Bucheli
Klosbachstrasse 48
CH-8032 Zürich
Tel. 043 488 40 30

Pestalozzi & Stäheli GmbH
Christian Pestalozzi
Aeschenplatz 2
CH-4052 Basel
Tel. 061 361 04 04

Urban Mobility Research
Daniel Sauter
Mühlebachstr. 69
CH-8008 Zürich
Tel. 044 382 02 88

Fragen Sie auch die Vertreter von Mobilservice Praxis Ihres Kantons um Rat.

Verantwortlich für die Ausarbeitung dieses Praxis-Beispiels:

Fussverkehr Schweiz
Klosbachstrasse 48
CH-8032 Zürich
Tel. 043 488 40 30