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Kongress E-Mobilität 2018: Elektromobilität nimmt weiter an Fahrt auf

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Erstellt am 05.02.2018

Elektrofahrzeug mit Zukunft? Gleichentags wurde der „Microlino“ in Zürich feierlich präsentiert (Foto: Micro Mobility) Elektrofahrzeug mit Zukunft? Gleichentags wurde der „Microlino“ in Zürich feierlich präsentiert (Foto: Micro Mobility)

Am diesjährigen Swiss eMobility Kongress, dem bereits 8. Branchentreffen der Elektromobilität am 24. Januar 2018 in Bern, stachen die unterschiedlichen Elektromobilitätsstrategien von Ländern wie Österreich oder Holland gegenüber der Schweiz hervor. Die VertreterInnen zeigten die Vorteile des vorausschauenden staatlichen Vorgehens in Österreich, resp. die starke Marktdurchdringung von Schnellladestationen und die vernetzten Aktivitäten der Städte in den Niederlanden auf. Rotterdam verfügt z.B. bereits über 2'200 private und öffentliche Charging-Points. Beide Länder setzen auf Kooperation zwischen Entwicklern, öffentlicher Hand und Nutzerbedürfnissen. Treiber dieser ernsthaften und konkreten Umsetzungsstrategien ist das unterzeichnete Pariser Klimaabkommen. Um das gesteckte 1,5°C-Ziel erreichen zu können, müssen die Treibhausgasemissionen weltweit zwischen 2045 und 2060 auf Null zurückgefahren werden.

Die Elektromobilität ist dabei ein Teil der Verkehrswende. Ein Fahrzeug mit Elektroantrieb hat dreimal weniger Energieverbrauch als eines mit Verbrennungsmotor. Konsens unter den Referentinnen und Referenten herrschte bezüglich Erreichung der Klimaziele: die Elektrifizierung der Automobilität reicht nicht aus. Es ist ein wichtiges Element, aber platzsparende Verkehrsmittel, Sharing-Modelle, "Mobility as a Service"-Angebote usw. sind mindestens genauso relevant.

In Norwegen ist heute jedes zweite zugelassene Fahrzeug elektrisch betrieben, in der Schweiz gilt das nur für eine von 100 Neuzulassungen – und das v.a. im Highend-Segment. Eine Schweizer eCar-Alternative für das Volk könnte der am gleichen Tag in Zürich präsentierte E-Kabinenroller „Microlino“ sein, der ebenso wie der in Norwegen weit verbreitete Kleinwagen „Zero“ von Tazzari in Italien produziert wird. Am Kongress Elektromobilität wurde jedoch auch klar, dass die erwartete Marktdurchdringung stark von den Rahmenbedingungen abhängt, wie z.B. der Lade-Infrastruktur. Der Kanton Basel-Stadt übernimmt dabei eine Vorreiterrolle, indem öffentliche Parkplätze als Elektro-Ladestationen für E-Autos umgewidmet wurden. Dafür hat der Kanton den Preis „Goldener Stecker 2018“ erhalten, der im Rahmen der Tagung zum zweiten Mal vergeben wurde. Welche Rolle und Massnahmen die Gemeinden im Bereich Elektromobilität ergreifen können, beleuchtet eine Reihe von lokalen Veranstaltungen von EnergieSchweiz für Gemeinden.

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