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Organisation eines Mobilitätsforums für Unternehmen

Erstellt am 11.11.2005
Aktualisiert am 19.01.2015

Profil & Eckdaten

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  • Pendler
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Investitionskosten

  • gering (bis Fr. 10'000.-)
0 10'000 50'000
  • gering (bis Fr. 10'000.-)

Raumtyp

  • Zentrum / Stadt
  • Agglomeration

Gemeindegrösse

  • 10'000 - 20'000 Einwohner
  • > 20'000 Einwohner

Seit einigen Jahren organisieren verschiedene Gemeinden und Städte Begegnungen mit Unternehmen zum Thema des Pendler- und Berufsverkehrs, sogenannte Mobilitätsforen für Unternehmen oder Mobilitäts-Apéros. Auf diesem Wege sucht die öffentliche Hand die Unternehmen als grosse Verkehrsverursacher in ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement einzubeziehen. Solche Veranstaltungen haben das Ziel, die Unternehmen über die Vorteile eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements ihrer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner zu informieren und dafür zu sensibilisieren. Ebenso geht es darum, sie zu ermutigen, in dieser Angelegenheit voranzuschreiten, indem ihnen die Möglichkeit geboten wird, die Erfahrungen kennen zu lernen, welche von anderen Unternehmen oder öffentlichen Verwaltungen gesammelt wurden. Schliesslich werden den Teilnehmern die methodologischen Werkzeuge sowie auch die zur Verfügung stehenden Fortbewegungsmittel vorgestellt, um ihnen bei der Umsetzung von geeigneten Projekten zu helfen.

Beispiel Vevey

Im Oktober 2013 hat die Stadt Vevey ein Forum rund um das Thema Mobilität in Unternehmen organisiert. Die Plattform mit der Bezeichnung „Mobilité Entreprises“ folgt auf die zwei Mobilitätsforen für Unternehmen und öffentliche Verwaltungen, welche 2004 und 2009 im Rahmen der Mobilitätswoche stattfanden. Hauptziel dieser Treffen war es, die Teilnehmenden anhand von konkreten Unternehmensbeispielen für ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement zu sensibilisieren. Die Mobilitätsdienstleister waren ebenfalls eingeladen, ihre Lösungen und Produkte vorzustellen. An den Foren nahmen jeweils rund 100 Personen teil. In einer Evaluation, ein Jahr nach dem ersten Forum, haben 9 Unternehmen angegeben, eine konkrete Massnahmen umgesetzt oder geplant zu haben.

Beispiel Biel

Am 30. Juni 2005 hat die sanu[1] in Partnerschaft mit der Stadt Biel eine Tagung zum Thema Mobilität für die Unternehmen und Gemeinwesen organisiert (Mobilitätsmanagement – ein Pluspunkt für Unternehmen und Gemeinwesen). Diese um Vorträge und „tables rondes“ (Gespräche am runden Tisch) herum gestaltete Tagung hatte das doppelte Ziel, der Öffentlichkeit einerseits durch konkrete Beispiele die vorhandenen Werkzeuge aufzuzeigen und andererseits die Vernetzung der Teilnehmer zu begünstigen. 

Wie vom Direktor der sanu zu erfahren war, war das Seminar sowohl durch die Teilnehmerzahl (45 Anmeldungen) als auch durch den hohen Zufriedenheitsgrad der anwesenden Unternehmen ein Erfolg. Dadurch beflügelt hat die sanu ein Konzept für Weiterverfolgung und -bildung in Gestalt der Mobilitätszirkel entwickelt, welche im Wesentlichen auf vier über ein Jahr verteilte Workshops bauen. 

[1] Als in der ganzen Schweiz tätige privatrechtlich organisierte Institution bietet die sanu seit fast 15 Jahren Erwachsenenbildung auf dem Gebiet der Umwelt und Nachhaltigkeit an.

Beispiel Morges

Während der Mobilitätswoche 2005 haben die Stadt Morges und der Kanton Waadt unter Mitwirkung von EnergieSchweiz für Gemeinden einen „Mobilitäts-Apéro“ für die Unternehmen des Kantons organisiert. Der Anlass bestand aus einem ersten Teil mit Vorträgen und einem zweiten Teil, welcher den Ständen der Dienstleister und dem Apéro gewidmet war.

Im 2006 hat der Kanton Waadt die Gelegenheit genutzt, um den „Mobilitätspreis für Unternehmen“ zu lancieren. Dieser gemeinsam mit Stadt und Kanton Genf ausgearbeitete Preis soll ein Privatunternehmen belohnen, welches die Mobilität seiner Angestellten und Besucher in beispielhafter und nachhaltiger Weise organisiert hat. Im 2010 und 2012 hat Westschweizer Verkehrskonferenz (CTSO) die Organisation des Mobilitätspreises auf Stufe der Westschweizer Kantone übernommen.

Beispiel Burgdorf

In den Jahren 2004 und 2005 hat die Stadt Burgdorf im Rahmen des Aktionstages am 22. September einen „Mobilitäts-Apéro“ organisiert. Unterstützt von einem privaten Beratungsbüro und in Partnerschaft mit der lokalen Wirtschaftsvereinigung Pro Burgdorf haben die städtischen Behörden auf diese Weise versucht, die lokalen Wirtschaftsakteure in das städtische Mobilitätsmanagement einzubeziehen.

Auf den Spätnachmittag angesetzt, bestand diese Begegnung aus einer Reihe von Vorträgen (darunter insbesondere eine Vorstellung der Erfahrungen des Berner Unternehmens B+S sowie ein Beitrag über die Vorteile des Langsamverkehrs für die Gesundheit) und aus Präsentationsständen der Dienstleister. Sie endete mit einem Apéro.

Im Rahmen des Mobilitätsprogramms „emmental bewegt“ werden seit 2010 in der gesamten Region Emmental Mobilitäts-Apéros durchgeführt. 

Beschreibung

Hintergrund

Konfrontiert mit steigendem Pendlerverkehr reagiert die öffentliche Hand damit, Randbedingungen für ein nachhaltiges Mobilitätsmanagement (zwischen der öffentlichen Verkehrspolitik, der Raumordnungspolitik und der Parkraumpolitik artikuliert) festzulegen, und zwar mit dem Ziel, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und den Langsamverkehr zu begünstigen.

Als grosse Verkehrsverursacher haben die Unternehmen ebenfalls eine Rolle beim Management des Pendler- und Berufsverkehrs. Die Entscheidungen der Unternehmen bei der Mobilität haben enorme Auswirkungen auf die Mobilitätspolitik der Agglomerationen. Erfahrungsgemäss ist die Verfügbarkeit eines zugesicherten Parkplatzes am Arbeitsort ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Wahl des Verkehrsmittels.

Einer durch EnergieSchweiz ausgeführten Analyse zufolge würde sich der Pendlerverkehr in der Schweiz um 5 % verringern, wenn in den grossen Unternehmen der Anteil der Privatautos von 60 auf 40 % gesenkt werden könnte. Mit rund 1'250 grossen und 6'900 mittelgrossen Unternehmen in der Schweiz (BFS, 2012) existiert ein grosses Potenzial. Ein solches Ergebnis ist im Vergleich zu anderen, auf dem Gebiet der Mobilität ergriffenen Massnahmen sehr signifikant und rechtfertigt die Notwendigkeit, die Unternehmen ins Mobilitätsmanagement einzubeziehen.

Angebot

Die Mobilitätsforen für Unternehmen beginnen gewöhnlich mit einer Reihe von Vorträgen, in denen einerseits dargelegt wird, worum es beim Mobilitätsmanagement geht, und andererseits über das diesbezügliche Engagement der Gemeinwesen und über Beispiele von Unternehmen, welche derartige Projekte erfolgreich angegangen haben, berichtet wird. Die Veranstaltung setzt sich dann mit "tables rondes", Workshops oder auch Präsentationsständen der verschiedenen Mobilitätsdienstleister fort. In manchen Fällen wird sie mit einem Apéro oder Essen oder mit einem der Öffentlichkeit zugänglichen Vortrag beendet.

Erfahrungen

Seit 2004 haben mehrere Städte Mobilitätsforen für Unternehmen organisiert. Bisher sind die bekannt gewordenen Erfahrungen ermutigend. Was die Qualität betrifft, so zeigen die Evaluationen positive Rückmeldungen der Teilnehmer; seitens eines Teils der Teilnehmer besteht ein echtes Interesse, die Sache anzupacken. Dieser Wille zeigt sich an einer verhältnismässig hohen Beteiligung an Lernwerkstätten, welche im Gefolge der Foren organisiert werden, aber auch, und das ist ermutigend, an ersten Schritten zur Aufstellung von Mobilitätsplänen für Unternehmen.

Solche Veranstaltungen müssen interaktiv sein und Erfahrungsberichte von Unternehmen einbeziehen. Am Ende der Vorträge muss genügend Zeit für Fragen zur Verfügung stehen und Raum sein für einen informellen Gedankenaustausch. Die Teilnehmer stellen sich insbesondere die folgenden Fragen: Welches Interesse hat ein Mobilitätsplan für mein Unternehmen? Welches Interesse für meine Angestellten? Wie soll die Sache angegangen werden? Oder auch, wie können meine Mitarbeiter dazu gebracht werden, einschränkende Massnahmen zu akzeptieren? Auf diese Fragen gibt es keine fixfertigen Antworten. Um glaubwürdige Wege zu Antworten anzubieten, sind Erfahrungsberichte aus den Unternehmen unabdingbar. Wenn ein Unternehmer mit eigenen Worten zu anderen Unternehmern spricht, dann macht die Botschaft einen viel grösseren Eindruck, als wenn es sich um eine Mitteilung zu einer neuen gesetzlichen Einschränkung in Sachen Mobilität handelt. Bei diesen Begegnungen tauschen die Teilnehmer ihre Ideen und ihre Erfahrungen aus. So erarbeiten sie gemeinsam neue Erkenntnisse in Sachen nachhaltiges Mobilitätsmanagement.

Wirkung

Umwelt und Energie

Luftqualität/Klima: Gemäss den Resultaten des SVI-Berichts „Mobilitätsmanagement in Unternehmen“, ist es möglich, die jährliche CO2-Produktion pro Mitarbeitenden um 250 kg zu verringern. Gestützt werden diese Zahlen durch die Ergebnisse des Evaluationsberichts von EnergieSchweiz für Gemeinden zum Programm „Mobilitätsmanagement in Unternehmen 2008-2013“. Unter der Annahme, dass 500 Unternehmen mit durchschnittlich 300 Mitarbeitenden ein Mobilitätsmanagement einführen, könnte mit der Umsetzung von wirksamen Massnahmen eine CO2-Reduktion von rund 30'000 Tonnen pro Jahr erreicht werden (Annahme: Reduktion von 200 kg CO2 pro Mitarbeitenden).

Energiebilanz: Das Unternehmen verringert wirksam seinen Gesamtenergieverbrauch. Die Pendlerfahrten können je nach Branche 30 bis 40 % der Gesamtenergiebilanz ausmachen.

Gesellschaft

Gesundheit der Mitarbeiter: Andere Fortbewegungsarten als das Privatauto zu benutzen ist gut für die Gesundheit. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit, der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz und dem Bundesamt für Sport hängen durchschnittlich 25 % der Fälle von Krankheiten wie Osteoporose, Herzerkrankungen, erhöhter Blutdruck, Diabetes usw. mit einer übermässig sitzenden Lebensweise zusammen.

Unfallrisiko: Zufolge europäischen Statistiken ist die Gefahr eines tödlichen Unfalls im Privatwagen 30mal höher als im Zug und 13mal höher als im Bus.

Gleichbehandlung der Angestellten: Ein Unternehmen, das Beiträge an die Mobilität seiner Angestellten leistet, die nicht mit dem Auto zur Arbeit kommen, stellt dadurch eine gewisse Gleichbehandlung seiner Angestellten wieder her (ein Parkplatz ist eine versteckte Subvention von 1’000 bis 2'000 Franken).

Wirtschaft

Verringerung der Parkplatzkosten: Die Parkplätze verlangen oft eine grosse Fläche. Das Mobilitätsmanagement gestattet eine signifikante Verringerung der Anzahl der erforderlichen Parkplätze. Die daraus folgenden Ersparnisse können sich wie folgt zusammensetzen:

  • Bodengewinn (zum Beispiel in der Grössenordnung von 1'000.-/m2 in städtischer Umgebung, wobei im Durchschnitt 25 m2 für einen Parkplatz mit Zufahrt erforderlich sind)
  • Baukosteneinsparungen (10'000.- je offener Parkplatz, 20'000.- je überdachter Parkplatz, 40'000.- bis 50'000.- je unterirdischer Parkplatz)
  • Einsparungen bei den Unterhaltskosten (Beleuchtung, Reinigung und insbesondere Bewachung)

Wachstumschancen für das Unternehmen: Durch Rationalisierungen beim Gebrauch von Privatautos spart das Unternehmen Parkflächen ein, welche nutzbringend für seine Entwicklung eingesetzt werden können. Die Rückgewinnung von Flächen, welche für offene Parkplätze verwendet worden waren, ist in der städtischen Umgebung eine der wenigen Möglichkeiten für die Ausdehnung eines Unternehmens. In vielen Fällen ist es wünschenswert, einen existierenden Standort aufzuwerten, statt ein Unternehmen auf die grüne Wiese zu verlagern.

Werkzeuge

Vorgehen

Das gute Gelingen eines Forums setzt eine strukturierte Organisation und die Mobilisierung verschiedener Ressourcen und Kompetenzen voraus. Die Beteiligung der Gemeinweisen auf allen Ebenen der Verwaltung (Gemeinde, Kanton, Bund) ist unabdingbar. Die Unterstützung durch die Privatwirtschaft ist ebenfalls wünschenswert. Bei Anlässen dieser Art kann der Einbezug der Privatwirtschaft verschiedene Formen annehmen. Lokale Unternehmen können den Organisatoren einen Saal und die für seine Nutzung erforderliche Logistik zur Verfügung stellen; die regionalen Arbeitgeberverbände - zum Beispiel die Industrie- und Handelskammern - können ihre Adressenlisten zur Verfügung stellen; schliesslich können die Mobilitätsdienstleister teilnehmen, indem sie Stände organisieren, an denen sie ihre Dienstleistungen demonstrieren.
Das Vorgehen bei der Realisierung eines Mobilitätsforums für Unternehmen gliedert sich in drei Phasen: Vorbereitung, Durchführung und Weiterverfolgung.

  1. Vorbereitungsphase: zwei bis vier Monate vor dem Anlass

    - Ziele und Zielpublikum identifizieren Tagesprogramm zusammenstellen
    - Vorträge organisieren (Auswahl und Einladung der Referenten)
    - Stände oder Workshops organisieren (Auswahl und Einladung der Dienstleister)
    - Einladung der Unternehmen und Kontrolle der Anmeldungen Logistik organisieren (Saal, Technik, Apero usw.)
    - Marketingstrategie erarbeiten und umsetzen (Pressemitteilungen, Presseeinladungen, Flyer, Plakate usw.)

  2. Durchführungsphase - das Forum kann zwei Stunden bis einen halben Tag dauern

    A) Vortragsteil

    - Vortrag eines verantwortlichen Politikers: das Engagement der Gemeinwesen in Sachen Mobilitätsmanagement demonstrieren.
    - Vortrag eines Mobilitätsexperten: die Zielsetzungen der Mobilität, die Rolle der Wirtschaftsakteure und die Werkzeuge aufzeigen, welche zur Verfügung stehen, um die durch die ökonomischen Aktivitäten verursachte Mobilität in nachhaltigere Bahnen zu lenken.
    - Vortrag eines Unternehmers: die Erfahrungen übermitteln, welche in Unternehmen gesammelt worden sind, die solche Initiativen ergriffen haben, gute Vorgehensweisen bekanntmachen und anhand von Erfahrungsberichten aufzeigen, dass es tatsächlich möglich ist, eine solche Aktion erfolgreich umzusetzen.

    B) Präsentationsteil: das Angebot der Dienstleister

    Hier besteht das Ziel darin, den Austausch zwischen den Unternehmen und den Dienstleistern einer nachhaltigen Mobilität zu fördern. Dies kann in Gestalt von Präsentationsständen der Dienstleister oder durch Workshops geschehen. Beim Forum von Vevey sind nach den Vorträgen eine Reihe verschiedener Workshops und "Kioske" organisiert worden. In jedem Kiosk gab der Dienstleister eine fünf- bis zehnminütige Präsentation. Danach wurden mit einem Blick auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Unternehmens Diskussionen in Gang gebracht. Eine Organisation von "Runden Tischen" ist ebenfalls möglich, um einen Austausch über konkrete Themen zu ermöglichen. Zum Beispiel sind beim Forum von Biel eine Reihe von "tables rondes" zusammengestellt worden, welche sich mit den Handlungsmöglichkeiten, die den KMU zur Verfügung stehen, mit den verfügbaren Werkzeugen und mit den Akteuren, welche in solche Projekte einbezogen werden, beschäftigt haben.

  3. Phase der Nachverfolgung/Erfolgskontrolle: ein bis zwölf Monate nach dem Forum

    Für eine Qualitätskontrolle der Foren kann eine formelle Evaluation realisiert werden, welche insbesondere auf einem Fragebogen beruht, der an die Teilnehmer versandt wird. Um Fragen der Unternehmen zu beantworten, welche sich konkret engagieren wollen, kann der Anlass durch Begleitmassnahmen ergänzt werden (zum Beispiel die "Mobilitätszirkel" der sanu).

Finanzierung

Die Kosten für Konzeption und Realisierung eines solchen Forums werden allgemein von der mit dem Anlass betrauten Gemeinde- oder Kantonalverwaltung getragen. Es ist auch möglich, Initiativen dieser Art in ein Bundesprogramm einzubetten (zum Beispiel EnergieSchweiz für Gemeinden) und unter bestimmten Umständen Subventionen zu erhalten.
Weitere Ausgaben entstehen bei einer Weiterverfolgung über ein Jahr, welche Bildung und Beratung bei der Realisierung eines Mobilitätsplans einschliesst. Die Finanzierung dieser Weiterverfolgung kann entweder durch bezahlte Teilnahme an diesen Aktivitäten oder durch private oder öffentliche Partnerschaften (Sponsoring) gesichert werden.

Marketing

Die Marketingstrategien und eine sorgfältige Kommunikation sind in hohem Masse bestimmend für den Erfolg der Veranstaltung. Bereits in der Phase der Konzeption des Forums sind die Aspekte der Kommunikation höchst wichtig. Briefe, Flyer, Plakate, eine Webseite im Internet und Pressemitteilungen sind geeignet und willkommen, um die Veranstaltung bei den Unternehmen und der breiten Öffentlichkeit bekanntzumachen.

Weitere Infos

Weiterführende Links und Dokumente zum Download:

Kontaktadressen und Bezugsquellen:

  • Für das Beispiel von Biel:
    sanu future learning AG
    Tel.: 032 322 14 33
    E-mail:
  • Für das Beispiel von Burgdorf (Programm „emmental bewegt“):
    Programmleitung „emmental bewegt“
    c/o Büro für Mobilität AGTel.: 031 311 93 63
    E-Mail:
  • Für das Beispiel von Morges:
    Aménagement du territoire & développement durable, Ville de Morges
    Tel.: 021 804 96 70
    E-Mail:
  • Für das Beispiel von Vevey:
    Agenda 21 de la Ville de Vevey
    Tel.: 021 925 53 63
    E-Mail:

Fragen Sie auch die Vertreter von Mobilservice Praxis Ihres Kantons um Rat.

Verantwortlich für die Ausarbeitung dieses Praxis-Beispiels:

Kanton Waadt / Canton de Vaud
Département des infrastructures et des ressources humaines
Direction générale des la mobilité et des routes
Avenue de l'Université 5
CH-1014 Lausanne
Tel. 021 316 70 84