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Spital Thun, Thun (Bern)

In der Baubewilligung für die Erweiterung der Parkierungsanlage des Spitals Thun wurde die Umsetzung eines Mobilitätsmanagements festgehalten. Mit der Einführung einer Parkraumbewirtschaftung, Angebotsverbesserungen beim öV sowie verschiedenen Massnahmen zur Förderung der Velonutzung konnte die Auflage weitgehend erfüllt werden.
Branche
Gesundheits- und Sozialwesen
(Spital)
Tätigkeiten der Firma
Das Spital Thun ist verantwortlich für die medizinische Spitalversorgung der regionalen Bevölkerung. Es dient als Ausbildungsstätte verschiedenster Spitalberufe und ist ein bedeutender Arbeitgeber der Region Thun und Umgebung. Pro Jahr wir das Spital von rund 16'000 stationären und 24'000 ambulanten Patienten besucht.

Das Spital beschäftigt rund 900 Personen, welche in Tag-, Spät- und Nachtdiensten arbeiten.
Betriebsgrösse
Grosse Unternehmen
(250 und mehr Beschäftigte)
900 Mitarbeitende
Gemeindetyp
Zentrum
Standort / Rahmenbedingungen
Das Spital Thun liegt rund 1 km nord-östlich vom Bahnhof Thun und rund 800m von der Altstadt Thuns entfernt.
LV: Zu Fuss oder mit dem Velo kann das Spital vom Bahnhof Thun via Altstadt in ca. 15 min erreicht werden. Jedoch ist die Anbindung mit dem Velo eher schlecht (Hauptstrasse ohne Radstreifen).
öV: Das Spital ist an 2 Buslinien im 30’ Takt angebunden und hat eine direkte Haltstelle (Spital) vor dem Eingang. Beide Buslinien verkehren über den Bahnhof Thun (Fahrzeit Bahnhof-Spital 4’)
MIV: Das Spital ist über die A6 Richtung Bern/Zürich (Ausfahrt Thun Süd) oder Interlaken/Spiez (Ausfahrt Thun Nord) erreichbar. Für die Angestellten sind die Parkierungsmöglichkeiten gratis. Für Patienten und Besucher stehen gebührenpflichtige PP zur Verfügung. Weitere Parkplätze gibt es im Parkhaus Burgzentrum (gegenüber des Spitals).
Sprachregion
Deutsch
Anstoss
Von aussen auferlegt
Ausgangslage / Motivation
In der Baubewilligung für die Erweiterung der Parkierungsanlage des Spitals Thun wurde festgehalten, dass eine übergeordnete Mobilitätsberatung anzuordnen ist. Die Geschäftsleitung initiierte die Erarbeitung eines Mobilitätsplans.

Durch die Umsetzung eines Mobilitätsplans will das Regionalspital Thun versuchen, Verkehrsfragen und andere geschäftliche Belange mittels einer koordinierten Strategie miteinander zu verbinden, um eine bessere Nutzung der verkehrsbezogenen Ressourcen des Unternehmens zu erzielen. Diese Strategie umfasst einerseits die Förderung des öffentlichen Verkehrs, von Fahrgemeinschaften und des Velos sowie das Zurücklegen des Arbeitsweges zu Fuss. Andererseits sollen gewisse Massnahmen wie etwa eine effiziente Parkplatzverwaltung oder eine effizientere Fahrzeugnutzung eingeführt werden.
Ausmass
Betriebsintern
Mobilitätsmanagementsystem
  • Die Arbeitsgruppen "SpitalMobil" hat zusammen mit externen Fachberatern zwischen 2002 und 2003 ein Mobilitätsplan erarbeitet und umgesetzt.
  • Vorgehen: (1) Analyse Rahmenbedingungen (Bestandesaufnahme bisheriger Massnahmen, MA-Umfrage, öV-Angebotsanalyse etc.) (2) Massnahmenentwicklung (3) Umsetzung (4) Evaluation.
  • Zur Umsetzung sämtlicher Massnahmen wurden eine Umsetzungsstrategie und ein Umsetzungsplan von 3 Jahren erstellt.
  • Umsetzung, Weiterentwicklung und Evaluation erfolgt durch die Arbeitsgruppe "SpitalMobil" und einer Fachperson im Bereich Mobilität und Gesundheit.
  • Die Mitarbeitenden werden über das Mobilitätsmanagement und zur Sensibilisierung laufend mittels unterschiedlicher Medien (Intranet, Betriebszeitung, Infoveranstaltungen, Aktionen, Flyer etc.) umfassend informiert.
  • Zusammenarbeit mit der Stadt Thun und dem Kanton Bern im Rahmen der Erteilung der Baubewilligung.
  • Qualitative Zielsetzungen: (1) Mobilitätsbedürfnisse auf eine sinnvolle Art befriedigen (2) Modalsplit Veränderung zu Gunsten des öVs und LVs (3) Anreize zum Umsteigen beim Personal fördern.
Managementsystem
Eigenständiges Mobilitätsmanagementsystem (MMS)
Verkehrsarten
Pendlerverkehr
Dienst- und Geschäftsverkehr
Kunden- und Besucherverkehr
Massnahmenspektrum (fett = umgesetzte Massnahmen)
Stand: 2004
Massnahmen-bereiche
Massnahmenart
bauliche Massnahmen
organisatorische Massnahmen / Anreize
Information und Bewusstseinsbildung
Förderung öV-Nutzung Bau Bushaltestelle direkt beim Haupteingang des Spitals; Bereitstellung eines elektr. Fahrgastinforma-tionssystems im Eingangsbereich Firmenbeitrag an Mitarbeitende für öV-Abos; Verbesserung Fahrplanangebot Durchführung Gewinnspiel "Mobility-Jackpot"
Förderung Velo-Nutzung Bau Abschliessbarer + gedeckter Abstellplätze (Zugang über Badges); Beschilderung + Markierung der Velowege auf Spitalareal Bereitstellung einer Service- + Pumpstation sowie eines Veloreinigungs-dienstes; Abgabe von gratis Velovignetten an Mitarbeitende; Abgabe von gratis Duschtüchern Teilnahme an "bike to work"
Parkplatz-bewirtschaftung Einführung eines PP-Gebührenmodel mit Nutzungsreglement
Förderung von Fahr-gemeinschaften (CarPooling) Einrichtung spezieller Parkplätze für Fahrgemeinschaften Abgabe von MitarbeiterInnen-Listen
CarSharing Einrichtung eines Mobility Standortes auf dem Spitalareal Teilnahme am Business CarSharing von Mobility für Kurierdienste
Sonstiges Abgabe eines Mobilitätssets an neue Mitarbeitende Einrichtung einer Mobilitätsberatung für Mitarbeitende; Abgabe Mobilitätsbroschüre an Patienten
Verkehrliche Wirkung
Keine Angaben
Wirkungen
Verkehrliche Wirkungen
Keine Angaben
Umweltwirkungen
Keine Angaben
Finanzielle Wirkungen
Keine Angaben
Soziale Wirkungen
Keine Angaben
Projekteffizienz
Keine Angaben
Umweltwirkung
Keine Angaben
Finanzielle Wirkung
Keine Angaben
Projekteffizienz
Keine Angaben
Erfolgs- / Hemmnisfaktoren
Erfolgsfaktoren
  • Keine Angaben
Hemmnisfaktoren
  • Keine Angaben
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