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IBM Schweiz, Zürich (Hauptsitz) (Zürich)

Die IBM Schweiz verpflichtet sich in ihrem 1992 veröffentlichten Umweltschutz-Leitbild u.a. zur Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel beim Transport von Personen und Gütern. Mit Einzelmassnahmen wie z.B. Parkplatzbewirtschaftung, Firmenbeitrag an Pendler-Abos oder einer effizienteren Arbeitsorganisation konnte eine Reduktion der Autonutzung im Geschäfts- und im Pendlerverkehr erreicht werden.
Branche
Information und Kommunikation
(IT-Unternehmung)
Tätigkeiten der Firma
Die IBM ist eine der weltgrössten Unternehmungen in der Informationstechnologie-Branche. Ihre Tätigkeiten umfassen das gesamte Spektrum von Computersystemen, Software, Netzwerken, Speichertechnologie bis hin zu Mikroelektronik. Weltweit beschäftig IBM rund 355'000 Mitarbeitende.

In der Schweiz arbeiten an den 8 Standorten rund 3'100 Personen.
Betriebsgrösse
Grosse Unternehmen
(250 und mehr Beschäftigte)
3100 Mitarbeitende
Gemeindetyp
Zentrum
Agglomerationsgemeinde
Standort / Rahmenbedingungen
IBM Schweiz hat in allen Sprachregionen der Schweiz Niederlassungen (insgesamt deren 8). Der Hauptsitz ist in der Stadt Zürich.
LV: Die Fuss- und Veloinfrastruktur ist je nach Standort sehr gut.
öV: Die verschiedenen Niederlassungen verfügen über ein sehr gutes öV-Angebot mit regelmässigen Verbindungen (mind. 20’ Takt). Die Haltestellen befinden sich in der Nähe des Haupteingangs (max. 5’ zu Fuss).
MIV: Die einzelnen Niederlassungen sind gut ans Nationalstrassennetz angebunden. Während den Stosszeiten sind die Zufahrtsstrassen zu den Standorten in den Zentren teilweise überlastet. Alle Niederlassungen haben ein beschränktes Parkplatzangebot.
Sprachregion
Deutsch
Französisch
Italienisch
Anstoss
Aus eigenem Antrieb
Ausgangslage / Motivation
Die IBM Schweiz verpflichtet sich in ihrem 1992 veröffentlichten Umweltschutz-Leitbild (CP 139 Corporate Environmental Policy) u.a. zur Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel beim Transport von Personen und Gütern. Sämtliche Labors und Produktionsstätten von IBM Schweiz sind ISO 14001 zertifiziert.

Zudem ist das ausgeglichene Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit (Work-Life-Balance) ein zentraler Aspekt der Personalpolitik von IBM. Dabei sind die Faktoren Gesundheit, Wohlbefinden der Mitarbeitenden und ihrer Familien von zentraler Bedeutung (-> Steigerung der Mitarbeitermotivation und Gesundheitsförderung).

Die für die IBM Schweiz eingeführten Massnahmen im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements beziehen sich auf alle 8 Standorte in der Schweiz.
Ausmass
Betriebsintern
Mobilitätsmanagementsystem
  • Die IBM hat seit Mitte der 90iger Jahre einzelne Massnahmen im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements eingeführt. Diese Massnahmen sind Bestandteil des bestehenden Umweltmanagementsystems der IBM.
  • Betreuung, Weiterentwicklung und Evaluation der verschiedenen Massnahmen erfolgt durch den Umweltbeauftragten von IBM Schweiz.
  • Die einzelnen Massnahmen des Mobilitätsmanagements werden in den verschiedenen Medien der IBM (Intranet, Mitarbeiterzeitung, Flyer, Aktionen etc.) oder durch die Personalabteilung beworben.
  • Es erfolgt keine spezifische Zusammenarbeit mit den jeweiligen Standortgemeinden. Die IBM ist Mitglied bei verschiedenen freiwilligen Initiativen.
  • Für die einzelnen Massnahmen wurden keine quantitativen Zielvorgaben definiert. Sie werden aber laufend auf ihre Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit geprüft.
Managementsystem
Integration in bestehendes Umweltmanagementsystem (UMS)
Verkehrsarten
Pendlerverkehr
Dienst- und Geschäftsverkehr
Massnahmenspektrum (fett = umgesetzte Massnahmen)
Stand: 2011
Massnahmen-bereiche
Massnahmenart
bauliche Massnahmen
organisatorische Massnahmen / Anreize
Information und Bewusstseinsbildung
Förderung öV-Nutzung Firmenbeitrag an Pendler-Abos (Jobticket); gratis Halbtax; Mitglied bei SBB Businesstravel; Vergütung 1. Klasse bei Dienstreisen Regelmässige Information der Mitarbeitenden via Intranet und Management
Förderung Velo-Nutzung Bereitstellung gedeckter Abstellplätze + Garderoben mit Duschen Teilnahme an "bike to work"
Parkplatz-bewirtschaftung Parkplatzvergabe nach Business-Need-Konzept; Online PP-Reservations-system nach Day-Pool-Konzept und Mobility-Car-Konzept Regelmässige Information der Mitarbeitenden via Intranet und Management
Arbeits-organisation Förderung von Video- + Telefonkonferenzen; Einführung von Work@Home; Einführung E-place Konzept + Desk Sharing Regelmässige Information der Mitarbeitenden via Intranet und Management
CarSharing Teilnahme am Business CarSharing von Mobility beim Standort in Bern; MA mit privatem Mobility-Abo können die gefahrenen Km bei der Benutzung eines Mobility-Autos für Geschäftsfahrten über Spesen abrechnen Regelmässige Information der Mitarbeitenden via Intranet und Management
Flotten-bewirtschaftung 5 geleaste Hybridfahrzeugen beim Hauptsitz in Zürich
Verkehrliche Wirkung
Keine Angaben
Wirkungen
Verkehrliche Wirkungen
Bei den verschiedenen Standorten führte die Parkplatzvergabe nach dem Day-Pool-Konzept (Jeder Mitarbeitende hat maximal 2mal pro Woche Anspruch auf einen Firmenparkplatz) und die sehr guten öV-Verbindungen zu einer Reduktion des MIV im Pendlerverkehr. Der Geschäfts- und Dienstverkehr wird im inländischen Fernverkehr fast ausschliesslich mit dem öV und/oder CarSharing abgewickelt.
Umweltwirkungen
Reduktion der Schadstoffemissionen im Agglomerationsverkehr durch die Anschaffung von Hybridfahrzeugen.
Finanzielle Wirkungen
Keine Angaben
Soziale Wirkungen
Sehr hohe Mitarbeiterzufriedenheit aufgrund des Massnahmen-Mixes.
Projekteffizienz
Keine Angaben
Umweltwirkung
Keine Angaben
Finanzielle Wirkung
Keine Angaben
Projekteffizienz
Keine Angaben
Erfolgs- / Hemmnisfaktoren
Erfolgsfaktoren
  • Einbindung ins Umweltmanagementsystem
  • Massnahmen-Mix als Ganzes fördert flexible Gestaltung der Mobilität der Mitarbeitenden
  • Soziales Engagement gegenüber den Mitarbeitenden
Hemmnisfaktoren
  • Keine (Flexibilität ist gewährleistet)
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