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Prämierung für gute Beispiele
Attraktive, sichere und direkte Fusswege sind Voraussetzung, dass Zufussgehende diese gerne und zahlreich nutzen. Eine vorausschauende Planung und eine gute Umsetzung sind dabei zentral. Vorbildliche Lösungen, welche die Qualität und Attraktivität des Zufussgehens verbessern, werden regelmässig im Rahmen eines Wettbewerbs von "Fussverkehr Schweiz", dem Fachverband der Fussgängerinnen und Fussgänger, prämiert. Mit dem "Flâneur d'Or 2008" wurde bereits zum sechsten Mal der Fussverkehrspreis Infrastruktur vergeben. Die zahlreich eingegangenen und hochwertigen Wettbewerbsbeiträge lassen den erfreulichen Trend erkennen, dass die Verkehrsplanung zunehmend die Belange des Fussverkehrs erkennt und selbstverständlich in Projekte einbezieht. Insbesondere die vielfach von den Gemeinden eingereichten Begegnungszonen, wie z. B. in Bremgarten, Baden und Schlieren (vgl. Bildergalerie), zeugen von grosser Verbreitung dieser den Fussverkehr priorisierenden Flächen. Im Rahmen des Wettbewerbs 2008 erhielten Projekte in sechs Gemeinden eine Auszeichnung für gelungene fussgängerfreundliche Umgestaltungen von Ortszentren oder auch Kantonsstrassen.
Beispiel Fussgängersteg Baden/Ennetbaden
Der Hauptpreis des "Flâneur d'Or" ging an einen Fussgängersteg über die Limmat, der – mit einem Promenadenlift kombiniert – neu und innovativ die Gemeinden Baden und Ennetbaden verbindet. Das gemeindeübergreifende Projekt hat eine wichtige Netzlücke geschlossen. So sind die Limmatpromenade als Naherholungsgebiet und das Bäderquartier nun direkt vom Zentrum Baden aus erreichbar. Ennetbaden hat mit der kurzen Verbindung zwischen den südlichen Wohnquartieren und Baden einen optimalen Anschluss an den Bahnhof erhalten. Baden hat die Anlage Limmatsteg/Promenadenlift als Bestandteil des Entwicklungsrichtplans für das Bäderquartier umgesetzt und 2007 eröffnet. Darüber hinaus hat die Stadt die kontinuierliche Optimierung der Situation der Zufussgehenden in einem "Fusswegkonzept Baden" festgeschrieben. Dieses dient als Planungsinstrument für die Stadtverwaltung und stellt die Grundlage für weitere Projekte zur Verbesserung der Fussverkehrsinfrastruktur dar.
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