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PRAXIS Beispiele

Auf Mobilservice PRAXIS finden Sie detaillierte Beschriebe, Umsetzungshilfen und Kontaktadressen zu zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Diese richten sich vor allem an Gemeinden. PRAXIS Beispiele für Unternehmen und die DATENBANK für Unternehmensbeispiele finden Sie in der Rubrik PRAXIS UNTERNEHMEN.

 

   
Mobilitäts-Set
Erstellt am 28.09.2004, Aktualisiert am 05.11.2008
Übersicht Dokumente Beschreibung Profil Wirkung Werkzeuge Bildergalerie
Der Wechsel von Wohnort oder Arbeitsstelle bedeutet häufig auch, dass zahlreiche Gewohnheiten hinterfragt werden. Unter anderem ist ein Überdenken der eigenen Fortbewegung, zum Beispiel an den Arbeitsplatz, angezeigt. Verfügen die Betroffenen in dieser Situation über genügend Wissen und Motivation, können sie auch bisher ungewohnte Möglichkeiten ins Auge fassen. Das Mobilitäts-Set, das neben Informationen auch Gutscheine zum Erproben von Alternativen zum motorisierten Individualverkehr beinhaltet, bietet eine sinnvolle Unterstützung.


Beispiel Thun (BE)
In der Stadt Thun wird das Mobilitäts-Set für NeuzuzügerInnen seit Mai 2002 durch das Einwohneramt abgegeben. Im Spital Thun-Simmental erhalten die Neuangestellten das Mobilitäts-Set bei Stellenantritt. Neben dem Regionalfahrplan BEOmobil enthält das Set Testgutscheine für regionale Mobilitätsangebote wie Bahn, Bus, Velostation, Taxi, Mobility CarSharing und für den Hauslieferdienst Kürier. Das Echo aus der Bevölkerung ist positiv.
In Zusammenarbeit mit dem Kanton Bern (beco Berner Wirtschaft) wurde das ursprüngliche Konzept optimiert, sodass ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 in der Stadt Thun und neu auch in weiteren Gemeinden der Region Thun eine verbesserte Version des Mobilitäts-Sets abgegeben werden kann.