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Branche
Verarbeitendes Gewerbe / Herstellung von Waren (Metallbau)
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Tätigkeiten der Firma
Die Ernst Schweizer AG ist ein führendes Metallbauunternehmen und bietet ein breites Sortiment von Produkten rund ums Bauen an. Insgesamt beschäftigt die Ernst Schweizer AG an ihren drei Standorten Hedingen, Möhlin und Affoltern am Albis rund 520 Personen.
Am Hauptsitz in Hedingen sind rund 400 Personen beschäftigt.
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Betriebsgrösse
Grosse Unternehmen (250 und mehr Beschäftigte) 400 Mitarbeitende
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Gemeindetyp
Agglomerationsgemeinde
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Standort / Rahmenbedingungen
Die Firma Ernst Schweizer AG hat ihren Hauptsitz unmittelbar neben dem Bahnhof in Hedingen und liegt rund 20 km südwestlich von der Stadt Zürich.
| LV: |
Die Verkehrserschliessung für den Fuss- und Radverkehr ist in Hedingen und den angrenzenden Gemeinden sehr gut. |
| öV: |
Mit dem öffentlichen Verkehr ist der Hauptsitz in Hedingen mit der S-Bahn im 30’ Takt ab Bahnhof Zürich (in 24’) oder Zug (in 21’) erreichbar. Der Bahnhof befindet sich in 2-minütiger Fussdistanz vom Haupteingang. Zudem liegt der Produktionsstandort Affoltern am Albis an der gleichen S-Bahnlinie nur eine Station weiter. |
| MIV: |
Guter Anschluss an Hauptverkehrsstrasse. Seit 2009 (Fertigstellung N4, Uetlibergtunnel) direkter Autobahnanschluss. Es sind genügend Firmenparkplätze vorhanden, welche für alle Mitarbeitenden kostenpflichtig sind. |
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Sprachregion
Deutsch
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Anstoss
Aus eigenem Antrieb
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Ausgangslage / Motivation
Die Ernst Schweizer AG erstellt seit 1992 jährlich Ökobilanzen, seit 1994 einen jährlichen Umweltbericht, der ab 2003 von einem umfassenden Nachhaltigkeitsbericht abgelöst wurde. In den Ökobilanzen werden auch die Umweltbelastungen durch Geschäftsreisen und den Anfahrtswegen der Mitarbeitenden erfasst. Ziel ist es, die Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern.
Die für die Ernst Schweizer AG eingeführten Massnahmen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement beziehen sich derzeit nur auf den Hauptsitz in Hedingen.
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Ausmass
Betriebsintern
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Mobilitätsmanagementsystem
- Die Ernst Schweizer AG hat im Rahmen ihres Umweltleitbildes einzelne Massnahmen im Sinne eines Mobilitätsmanagements umgesetzt. Sie verfügt jedoch über kein explizites Mobilitäts- oder Umweltmanagementsystem.
- Betreuung, Weiterentwicklung und Evaluation der Massnahmen des Mobilitätsmanagements erfolgt durch den Leiter Umwelt- und Sicherheitsmanagement.
- Die Informationsverbreitung zu den einzelnen Massnahmen an die Mitarbeitenden erfolgt via Personalabteilung (z.B. bei der Einstellung), den Leiter Umwelt- und Sicherheitsmanagement oder den Vorgesetzten.
- Es erfolgt keine spezifische Zusammenarbeit mit der Standortgemeinde Hedingen. Die Ernst Schweizer AG ist Mitglied der ÖBU.
- Die qualitative Zielsetzung ist die kontinuierliche Verminderung der Umweltbelastung im Bezug auf den von der Unternehmung generierten Pendler- und Geschäftsverkehr. Zudem werden die Aussendienstmitarbeiter angehalten die Routen ihrer Geschäftsfahrten optimal zu planen.
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Managementsystem
Einzelmassnahmen, keine Einbettung ins Managementsystem (MS)
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Verkehrsarten
Pendlerverkehr Dienst- und Geschäftsverkehr
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Massnahmenspektrum (fett = umgesetzte Massnahmen) |
Stand: 2010 |
Massnahmen-bereiche |
Massnahmenart |
bauliche Massnahmen |
organisatorische Massnahmen / Anreize |
Information und Bewusstseinsbildung |
| Förderung öV-Nutzung |
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Firmenbeitrag an Mitarbeitende für ZVV-BonusPass (Jobticket)
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| Förderung Velo-Nutzung |
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Finanzieller Zuschuss für Velofahrer
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Teilnahme an "bike to work"; Durchführung Informationsveran-staltung zur Gesundheitsförderung im 2007
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| Parkplatz-bewirtschaftung |
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Erhebung von PP-Ge-bühren (Einheitstarif für alle MA)
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| Förderung von Fahr-gemeinschaften (CarPooling) |
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Fahrgemeinschaften werden privat organisiert
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| ECO-Drive / energieeffiziente Fahrweise |
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Durchführung von regelmässigen Schulungen
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| Flotten-bewirtschaftung |
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Beschaffung anhand Autoumweltliste vom VCS
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Verkehrliche Wirkung
Keine Angaben
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Wirkungen
Verkehrliche Wirkungen Keine Angaben
Umweltwirkungen Im 2009 wurden 1'050’000 Bahn-Km durch die Mitarbeitenden zurückgelegt. Dies entspricht einer Einsparung von rund 315 t CO2 pro Jahr gegenüber den Fahrten mit Personenwagen (Berechnung auf Basis ecoinvent v 1.01).
Die Umweltbelastungen im 2009 bei den Geschäftsreisen veränderte sich gegenüber dem Vorjahr praktisch nicht, während sich die Belastung, verursacht durch den Arbeitsweg um 7% erhöhte. Dies wird auf die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeitenden zurückgeführt. (Berechnung anhand der Umweltbelastungs-Punkte UBP).
Finanzielle Wirkungen Die Einnahmen aus den Parkplatzgebühren werden für die Firmenbeiträge an den ZVV-BonusPass und den finanziellen Zuschuss an die Velofahrer eingesetzt. D.h. die Kosten und Einnahmen der einzelnen Massnahmen gleichen sich in etwa aus.
Soziale Wirkungen Die eingeführten Massnahmen des Mobilitätsmanagements wurden von den Mitarbeitenden sehr positiv aufgenommen.
Projekteffizienz Keine Angaben
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Umweltwirkung
Reduktion 315 t CO2/a
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Finanzielle Wirkung
kostenneutral
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Projekteffizienz
Keine Angaben
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Erfolgs- / Hemmnisfaktoren
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Erfolgsfaktoren
- Geringer Zeitverlust bei Anreise per Bahn im Vergleich zum Auto
- Geringer finanzieller Nachteil
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Hemmnisfaktoren
- Bequemlichkeit der Mitarbeitenden
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