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Branche
Gesundheits- und Sozialwesen (Arbeits- und Eingliederungszentrum)
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Tätigkeiten der Firma
Das Arbeits- und Eingliederungszentrum Drahtzug ist als Verein 1925 gegründet worden. Es bietet geschützte Arbeits- und Wohnplätze für psychisch beeinträchtigte Menschen an.
Drahtzug beschäftigt knapp 50 Personen.
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Betriebsgrösse
Mittlere Unternehmen (50-249 Beschäftigte) 50 Mitarbeitende
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Gemeindetyp
Zentrum
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Standort / Rahmenbedingungen
Der Drahtzug liegt an einem idyllischen Ort rund 1,5 km westlich vom Bellevue und rund 3 km westlich vom Hauptbahnhof Zürich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Botanischen Garten in Zürich. Die 300 Beeinträchtigten pendeln fast ausschliesslich mit öffentlichen Verkehrsmitteln und erhalten, falls Bezüger von Ergänzungsleistungen der IV, bereits vergünstigte Abos.
| LV: |
Sehr gutes und relativ sicheres lokales Fuss- und Velowegnetz über Quartierstrassen. Jedoch sind vom Stadtzentrum (See, Bellevue, HB) bis zum Standort ca. 50 Höhenmeter zu überwinden. |
| öV: |
Sehr gute lokale (1 Tram- und 2 Buslinien im 5'-10' Takt mit Haltestellen in 500m bzw. 200m Fussdistanz), regionale und nationale (Hegibachplatz, Bahnhof Stadelhofen mit Direktverbindung zum HB) Erschliessung mit dem öV. |
| MIV: |
Den Angestellten standen bei Projektbeginn Parkplätze gratis zur Verfügung. Ausserdem befindet sich ein Mobility-Standort auf dem Areal wie weitere Mobility-Standorte in unmittelbarer Nähe. |
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Sprachregion
Deutsch
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Anstoss
Aus eigenem Antrieb
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Ausgangslage / Motivation
Ein Bauvorhaben führte zu einer Reduktion des vorhandenen Parkraums. Drahtzug suchte daher nach Anreizen zur vermehrten Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Massnahmen sollen möglichst kostenneutral sein.
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Ausmass
Betriebsintern
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Mobilitätsmanagementsystem
- Ein Mobilitätsmanagementsystem existierte nicht.
- Das Beraterteam der Fachstelle „Mobilität in Unternehmen“ der Stadt Zürich zeigte den Verantwortlichen von Drahtzug die verschiedenen Lösungsansätze eines Mobilitätsmanagements auf.
- Eine Umfrage bei den Mitarbeitenden und interne Dokumente dienten als Grundlage für die Vertiefung und Konkretisierung der Massnahmen im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagements.
- Die Einführung der Massnahmen wurde mit den Bauaktivitäten abgestimmt und gestaffelt eingeführt.
- Für die Betreuung und Weiterentwicklung ist der Geschäftsleiter verantwortlich.
- Die einzelnen umgesetzten Massnahmen des Mobilitätsmanagements werden über die verschiedenen internen Kommunikationskanäle (Intranet, Flyer, Personalabteilung etc.) beworben.
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Managementsystem
Einzelmassnahmen, keine Einbettung ins Managementsystem (MS)
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Verkehrsarten
Pendlerverkehr
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Massnahmenspektrum (fett = umgesetzte Massnahmen) |
Stand: 2010 |
Massnahmen-bereiche |
Massnahmenart |
bauliche Massnahmen |
organisatorische Massnahmen / Anreize |
Information und Bewusstseinsbildung |
| Förderung öV-Nutzung |
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Einführung ZVV-BonusPass (Jobticket) in Kombination mit Mobilitätsbonus
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| Förderung Velo-Nutzung |
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Optimierung der Infrastruktur (Abstellplätze, Duschen, Handtücher)
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| Parkplatz-bewirtschaftung |
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Einführung PP-Bewirtschaftung (CHF 80.00/Monat)
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| CarSharing |
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Die bestehende Nutzung wird fortgesetzt
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| ECO-Drive / energieeffiziente Fahrweise |
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Ab 2010 für Fahrer der betriebseigenen Lieferwagen
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| Sonstiges |
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Schaffung Mobilitätsfonds
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Kommunikation aller Aktivitäten über interne Kanäle
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Verkehrliche Wirkung
Keine Angaben
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Wirkungen
Verkehrliche Wirkungen Schon nach kurzer Zeit haben 20 von den 48 Berechtigten den ZVV-BonusPass oder ein GA bezogen.
Umweltwirkungen Keine Angaben
Finanzielle Wirkungen Die Kosten wurden/werden über einen Mobilitätsfonds verrechnet. Die angestrebte Kostenneutralität des laufenden Betriebes kann ab 2010 erreicht werden.
Soziale Wirkungen Die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden ist überraschend hoch, Kritik gab es kaum.
Projekteffizienz Keine Angaben
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Umweltwirkung
Keine Angaben
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Finanzielle Wirkung
Kostenneutral für Unternehmen
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Projekteffizienz
Keine Angaben
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Erfolgs- / Hemmnisfaktoren
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Erfolgsfaktoren
- Abstützung in der Geschäftsleitung
- Druck durch Parkplatzknappheit wegen Bauvorhaben
- Professionelle interne Projektleitung
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Hemmnisfaktoren
- Einführung PP-Bewirtschaftung aufgrund langjähriger Gratis-Parkplätze.
- Optimale Abstimmung mit Bauvorhaben
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