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Alcatel-Lucent Schweiz AG, Zürich (Hauptsitz) (Zürich)

Durch die Integration von 200 zusätzlichen Mitarbeitenden am Hauptsitz in Zürich drohte eine Zuspitzung der bereits bestehenden Parkplatzknappheit. U.a. konnte mit der Einführung einer Parkraumbewirtschaftung, eines Ökobonuses, der Teilnahme an Business CarSahring sowie einer ökologischeren Flottenbewirtschaftung das Problem entschärft und eine Reduktion der Autonutzung im Geschäfts- und auch im Pendlerverkehr erreicht werden.
Branche
Information und Kommunikation
(Informationstechnologie)
Tätigkeiten der Firma
Alcatel-Lucent bietet Netzbetreibern, Dienstanbietern, Behörden und Unternehmen Kommunikationslösungen an, die es ihnen ermöglichen, Inhalte wie Sprache, Daten, Multimedia und Applikationen an ihre Kunden und Mitarbeiter zu liefern. Alcatel-Lucent ist ausschliesslich im b2b-Bereich tätig. Der Hauptsitz von Alcatel-Lucent befindet sich in Zürich, weitere Standorte gibt es in Bern, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Lugano und Visp.

Das Unternehmen beschäftigt in der Schweiz ca. 700 Mitarbeitende.
Betriebsgrösse
Grosse Unternehmen
(250 und mehr Beschäftigte)
700 Mitarbeitende
Gemeindetyp
Zentrum
Agglomerationsgemeinde
Standort / Rahmenbedingungen
Die Beschreibung zu Standort/Rahmenbedingungen beziehen sich auf den Hauptsitz in Zürich. Dieser befindet sich rund 2.5 km süd-östlich vom Hauptbahnhof Zürich im Kreis 3 Zürich-Wiedikon an der Friesenbergstrasse.
LV: Der Hauptsitz ist über ein sehr gutes und relativ sicheres lokales Fuss- und Velowegnetz über Quartierstrassen erreichbar. Jedoch wird der Langsamverkehr im Bereich Velo im Raum Zürich bei den Mitarbeitenden aus Sicherheitsgründen oft schlecht akzeptiert.
öV: Der Hauptsitz ist mit einer Bus- (im 7’ Takt mit Haltestelle direkt gegenüber Eingang) und zwei Tramlinien (im 7’ Takt mit Haltestellen in 250m Fussdistanz) gut erschlossen. Leider gibt es keinen direkten S-Bahn Anschluss.
MIV: Am Hauptsitz steht ein Parkhaus zur Verfügung, welches auch mit Mietern des Gebäudes geteilt wird. Es besteht bei Projektbeginn eine Warteliste. Die bestehende Parkplatzbewirtschaftung deckt die Kosten nicht.
Sprachregion
Deutsch
Französisch
Italienisch
Anstoss
Aus eigenem Antrieb
Ausgangslage / Motivation
Durch die Integration von 200 zusätzlichen Mitarbeitenden am Hauptsitz in Zürich drohte eine Zuspitzung der bereits bestehenden Parkplatzknappheit. Die bestehende Subvention der Parkplätze wurde vom Unternehmen als nicht mehr zeitgemäss erachtet, da andererseits keine Beiträge an die Pendelnden des öffentlichen Verkehrs oder Langsamverkehr erfolgten.

Zudem steht eine grosse Autoflotte zur Verfügung. Fahrzeugtypen und Nutzung sollen optimiert werden. Einerseits durch die Anschaffung effizienterer Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, andererseits durch die Kombination MIV und öV auf Dienstreisen.

Die für die Alcatel-Lucent Schweiz AG eingeführten Massnahmen zum betrieblichen Mobiliätsmanagement gelten für alle Standorte in der Schweiz.
Ausmass
Betriebsintern
Mobilitätsmanagementsystem
  • Ein Mobilitätsmanagementsystem existierte nicht.
  • Das Beraterteam der Fachstelle „Mobilität in Unternehmen“ der Stadt Zürich zeigte den Verantwortlichen von Alcatel-Lucent die verschiedenen Lösungsansätze eines Mobilitätsmanagements auf.
  • Eine Umfrage bei den Mitarbeitenden wurde vorbereitet, aufgrund des Zeitdrucks aber nicht realisiert.
  • Für die Betreuung und Weiterentwicklung ist eine klar bestimmte (Kader-)Stelle zuständig.
  • Das Konzept wurde per 1.1.2009 eingeführt.
  • Das Projekt wurde und wird im Rahmen des Unternehmensziels der CO2-Neutralität von der Geschäftsleitung unterstützt und überprüft.
  • Die einzelnen umgesetzten Massnahmen des Mobilitätsmanagements werden über die verschiedenen internen Kommunikationskanäle (Intranet, Flyer, Personalabteilung etc.) beworben.
Managementsystem
Einzelmassnahmen, keine Einbettung ins Managementsystem (MS)
Verkehrsarten
Pendlerverkehr
Dienst- und Geschäftsverkehr
Massnahmenspektrum (fett = umgesetzte Massnahmen)
Stand: 2009
Massnahmen-bereiche
Massnahmenart
bauliche Massnahmen
organisatorische Massnahmen / Anreize
Information und Bewusstseinsbildung
Förderung öV-Nutzung Abgabe von öV-Gutschein CHF 750 an "Autoverzichter"; Abgabe von GA für Sales; SBB-Busniesstravel; betriebsinterner öV-Ticket-Corner
Förderung kombinierte Mobilität Kombination von GA und Mobility CarSharing Abo für Sales Personal (geplant)
Parkplatz-bewirtschaftung Erhöhung der Parkplatzgebühren auf ortsübliches Niveau
CarSharing Teilnahme am Business CarSharing von Mobility (Übertragbare Abos)
ECO-Drive / energieeffiziente Fahrweise Schulung von ca. 200 Mitarbeitenden
Flotten-bewirtschaftung Konsequente Ausrichtung auf sparsamere Fahrzeuge
Sonstiges Übertragbare GAs können auch für Privatzwecke benutzt werden Kommunikation aller Aktivitäten über interne Kanäle (Leitbild)
Verkehrliche Wirkung
Keine Angaben (Evaluation erfolgt 2010)
Wirkungen
Verkehrliche Wirkungen
Die vorherige und sich mit der Integration der zusätzlichen Mitarbeitenden zuspitzende Parkplatzknappheit konnte vermieden werden – es gibt sogar freie Parkplätze. Die Gutscheine fanden guten Anklang.
Fast alle Sales-Mitarbeitenden sind auf das GA umgestiegen.
Umweltwirkungen
Wird im Rahmen der Evaluation 2010 untersucht.
Finanzielle Wirkungen
Ein Teil der Kosten konnte durch die Erhöhung der Parkplatzgebühren und Treibstoffeinsparungen gedeckt werden.
Soziale Wirkungen
Die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden ist überraschend hoch, Kritik gab es kaum.
Projekteffizienz
Zitat Projektleitung: "Dank der schnellen und professionellen Unterstützung des Beraterteams konnten effiziente Lösungen schnell und pragmatisch entwickelt und eingeführt werden".
Umweltwirkung
Keine Angaben (Evaluation erfolgt 2010)
Finanzielle Wirkung
Keine Angaben (Evaluation erfolgt 2010)
Projekteffizienz
Keine Angaben (Evaluation erfolgt 2010)
Erfolgs- / Hemmnisfaktoren
Erfolgsfaktoren
  • Abstützung in der Geschäftsleitung
  • Druck durch Parkplatzknappheit und zusätzliche Faktoren
  • Professionelle interne Projektleitung
  • Einbezug der wesentlichen Stellen
Hemmnisfaktoren
  • Schwere (Allrad-)Fahrzeuge werden teilweise benötigt
  • Hoher Fahrzeugbestand für technischen Aussendienst
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