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Automatisierte Mobilität: Was bringt die Zukunft?

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Erstellt am 06.12.2016

Mit der bevorstehenden technologischen Revolution werden diverse Heilsversprechen zur Befreiung von Zwängen und Problemen im Mobilitätsbereich (Fahrpläne, Parkplatzprobleme, steigende Transportkosten, etc.) verknüpft. Das 17. asut-Kolloquium „Mobilitätsstadt Schweiz“ am 16. November 2016 in Bern widmete sich diesem Thema mit vielseitigen Innovationen und Reflexionen zur zukünftigen Mobilität. Die Beiträge reichten von autonomen Fahrzeugen, über Mobilitäts-Apps mit nahezu unbeschränkten, transportmittelübergreifenden Angeboten („Whim“ oder „NW Mobil“) und intelligenten ÖV-Ticketingsystemen („Lezzgo“ oder „CIBO“), bis hin zu konkreten Dienstleistungen bei der Parkplatzsuche („ZIRX“) und der Paketlieferung („ready to drop“) etc.

Und wo bleibt der Mensch inmitten dieser technologischen Zukunftsmusik? Damit wird sich das asut-Seminar "Homo digitalis" im Juni 2017 beschäftigen. Auch die SVI denkt mit dem neuen Forschungspaket „Verkehr der Zukunft (2060)“ in diese Richtung und hat aktuell vier Forschungsprojekte ausgeschrieben.

Ebenfalls am 16.11. in Bern beschäftigte sich die bfu in ihrem Nachmittags-Forum mit den zukünftig selbstfahrenden Autos und der Frage „Wird sich die Sicherheit automatisch erhöhen?“. Die Expertenbeiträge, die Diskussionen und eine bfu-Grundlagenstudie münden in 5 Thesen. Einerseits wird die sicherheitstechnische Fahrzeugentwicklung (Fahrassistenzsysteme, etc.) begrüsst und die zukünftigen Vorteile der vollautomatischen Fahrzeuge befürwortet. Andererseits sieht die bfu gerade in der heutigen Übergangsphase der Automatisierung und Vernetzung (Stufen 1-3, vgl. Graphik) deutliche technologische und rechtliche Grenzen sowie grosse Risiken für die Zunahme von Unfällen. Für die bfu werden komplett vollautomatische Fahrzeuge wohl erst in 10 Jahren den komplexen Verkehrssituationen und hohen Sicherheitsansprüchen genügen können.

Mobilservice wird am Thema dranbleiben und Sie auf dem Laufenden halten. Wer sich vertiefter interessiert und die rasante Entwicklung der Technologien und Systeme eng mitverfolgen möchte, dem sei das neue Webportal „Auto-mat.ch“ empfohlen. Die Website fasst Informationen zur automatisierten Mobilität zusammen und gibt einen Überblick zu entsprechenden Artikeln, Studien und Beiträgen. Lanciert wurde Auto-mat.ch auf Initiative des ASTRA und des TCS, umgesetzt und betreut wird es durch die Mobilitätsakademie.

Weitere Informationen:

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